DER STILLSTAND 1991-2012



DER STILLSTAND | 18 Ausgaben, 21 Jahre Zeitungsarbeit


DER STILLSTAND

Redaktion des "Stillstands", v.r.n.l. R.J.Kirsch, H.J.Tauchert und Roland Kerstein, c/o Dogenhaus Galerie, Leipzig 1992, während des TATA OST Festivals



Auf 36 DIN A 5-Seiten, gediegen gestaltet, bietet das Heft ein Gemisch aus Bildern und Texten über Kunst und Gesellschaft, gespickt mit vielen kleinen Widerhaken. Das reicht von Dada bis zur ernsthaften Sinnsuche, die sich an der aktuellen Politik reibt. Hans-Jörg Tauchert (einer der Herausgeber) sinniert über die Gewalt, die Frieden ermöglicht. Inge Broska berichtet von der Vernichtung des Dorfes Otzenrath durch die Braunkohlebagger, und R.J. Kirsch legt malerisch einen Mercedes der A-Klasse aufs Dach. Das zu lesen und anzugucken ist rundum Vergnügen.



DER STILLSTAND

Herausgabe-Veranstaltung "DER STILLSTAND #14", 2006,
Performance Holunda, Kunstraum Weyertal

Vor 13 Jahren erschien der erste "Stillstand", damals noch als "Stauzeitung": gewidmet all denen, die irgendwo im Stau stehen und dies genießen. Schließlich hat der Mensch nirgends sonst so viel Zeit zur Verfügung, um ungestört und kreativ nachzudenken. Und, so die Überzeugung der Macher, es soll sogar Menschen geben, die deshalb ganz gezielt Staus aufzusuchen. In den folgenden Nummern - sie erscheinen immer, wenn genügend Beiträge vorliegen - wurde sich am Stau abgearbeitet, den man sogar bis in den Weltraum verfolgte.

Jürgen Schön, taz Köln

DER STILLSTAND

Straßenverkauf 2005, Berlin, Hermannplatz, links "DER WACHTURM", rechts "DER STILLSTAND" mit H.J.Tauchert und R.J.Kirsch



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